Beim App-Developer-Meetup habe ich einem Vortrag zu react native lauschen dürfen. Der Slogan learn once - write everywhere erschien mir zuerst auch sehr vielversprechend. Einerseits wird hier nicht damit geworben, dass jede Plattform wie von Geisterhand automatisch bedient wird, andererseits erscheint es mir sexy, das Wissen um JavaScript im Allgemeinen und ein Komponentenframework, hier react, hinüberzuretten in die App-Welt, zumal am Ende eine native App hinten herausfällt.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Geht react native für iOS schon erfolgreich an den Start, fehlt Support für Android.
Auch scheinen wir es hier mal wieder mit einer typischen Pareto-Technologie zutunzuhaben. Die 80% 0815 Requirements gehen OOB, alles darüber hinaus (ich nenne es Realität) setzt ObjectiveC Knowhow voraus.
So waren die Empfehlungen des Vortragenden auch erschütternd ehrlich:

  1. Nur dann, wenn du ein react Crack bist, versuche dich in react native.
  2. Wenn du hingegen zwar JavaScript kannst, aber kein react, lerne doch Swift, das ist zugänglicher

Was mich allerdings schon wieder anmacht, ist die Aussicht, native UIs in Flexbox zusammenzustiefeln.