Die re:publica besuche ich das erste Mal. Für mich ist es ein reiner Spassevent - kein Auftrag, keine Weiterbildung, nur Spass. Bei den 15 zeitgleich laufenden Sessions war ordentlich Planung gefragt. Meist habe ich dann diejenigen Vorträge besucht, die irgendwie in Richtung Security oder Netzaktivismus gingen.

Da Tanja und Johnny Häusler das Erziehungsbuch Netzgemüse am Start hatten, habe ich mir auch deren vermeintlichen Erziehungsvortrag #butterbeidiefische gegeben. Um es vorwegzunehmen: ich war ein klein wenig enttäuscht, diente der Vortrag doch einfach nur als Werbeplattform für ihr neues Projekt TINCON, einem re:publica Verschnitt für Kinder und Jugendliche. Immerhin, die reden nicht nur, die tun.

Cooler war da schon der Anfängerworkshop über Sketchnoting, bei dem ich 2 schöne Stifte abstauben durfte:

Den orangen, der eigentlich schwarz, und den schwarzen, der eigentlich grau ist.

Paradoxerweise habe ich genau hierfür keine Sketchnotes. Musste üben. Dolle üben.
Unterhaltsam war auch das Streitgespräch zwischen Herrn Hübschen von Microsoft Deutschland und Holm Friebe über das, was sich Digitale Bohème schimpft. Wir stellen fest: wer noch in seinem Cubicle sitzt, hat irgendwie die Zeit verschlafen.